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KIRCHEN DER VERSILIA


AZZANO


DIE PFARRKIRCHE VON AZZANO

Lange Alleen, die meist von Platanen oder Pappeln gesäumt sind und sich im freien Feld verlieren, zeichnen die Landschaft um Azzano. Verlässt man diese Wege, entdeckt man kleine idyllisch gelegene Teiche und Weingüter, die sich noch heute in Familienbesitz befinden. Die Straße hin zur Pieve della Cappella di Azzano führt durch Kiefern- und Kastanienwälder. Die Pfarrkirche wurde im 11. Jahrhundert errichtet und in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts umgebaut. Die Einzigartigkeit dieses Denkmals liegt in dem verwendeten Material: die Kapelle ist ganz aus Marmor erbaut. Sowohl der Bogengang, der im 2. Weltkrieg zum großen Teil zerstört wurde, wie auch die Rosette, die volkstümlich `Occhio di Michelangelo` (das Auge Michelangelos) genannt wird, werden dem Künstler zugeschrieben.

Den Innenraum schmücken drei Marmoraltare aus dem 17. Jahrhundert. Der quadratische Glockenturm mit seinen vier Spitzbogenfenstern lässt auch heute noch den gesamten Platz in einer weiße Pracht erstrahlen.



CAMAIORE


COLLEGIATA DI SANTA MARIA ASSUNTA

Die Collegiata di Santa Maria Assunta wurde um 1278 erbaut. Die Fassade stammt aus der Romantik und wird von einem kleinen kostbaren Rosettenfenster geziert. Der Glockenturm ( 1365) befindet sich neben der linken Kapelle, ihn krönt eine kleinen Kuppel. Der Innenraum ist in drei Schiffchen mit drei Seitenaltären unterteilt. Unter diesen befindet sich auch der Flügelaltar des berühmten Künstler Giovanni Battista Stagiamong aus dem Jahr 1659.

Weitere beeindruckende Werke sind: ein hölzernes Kruzifix aus dem zwölften Jahrhundert (im linken Seitenschiff) und die "Madonna del Carmine" (im rechten Seitenschiff), beide zurückzuführen auf den Künstler Marracci. Im linken Seitenschiff kann man die Freske des italienischen Künstlers Dandini aus dem 17. Jahrhundert bewundern, die das bekannte "Letzte Abendmahl" zeigt. Die Kirche birgt außerdem die älteste (nicht restaurierte) Orgel der Toskana aus dem 16. Jahrhundert.



CORSANICO


CHIESA DI SAN MICHELE

Corsanico-Bargecchia ist ein kleines Dorf an den Hügeln vor Viareggio inmitten von Olivenhainen. Hier genießt man den herrlichen Panoramablick über die Küste bis Livorno. Die Chiesa di San Michele wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Die antike Orgel von Vincenzo Colonna (1602) ist eine Attraktion des Ortes und berühmt für ihren hellen Klang. Die Besonderheit: Auch heute wird noch zu religiösen Konzerten auf ihr gespielt.



MASSAROSA


CHIESA DI SAN GIOBBE E SANT'ANDREA

In der Chiesa di San Giobbe e Sant'Andrea, erwartet Sie eine beeindruckende Ädikula aus dem 15. Jahrhundert von dem weltbekannten Künstler Lorenzo Stagi. Außerdem ist in der Sakristei ein interessantes silbernes Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert erhalten geblieben.



PIETRASANTA


COLLEGIATA

Die Collegiata (Stiftkirche) aus dem 15. Jahrhundert ist das beeindruckenste Bauwerk auf dem Piazza del Duomo. Der Glockenturm ist aus rotem Backstein und erhebt sich aus einem Mamorsockel. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem: das Baptisterium, welches dem heiligen Santo Giacinto gewittmet ist, der “Torre delle ore”, die Chiesa di Sant'Agostino sowie die Colonna Libertà von Donato Benti und der Brunnen von Marzocco.



CHIESA DI SAN GIOVANNI E SANTA FELICITA

Die Kirche von San Giovanni e Santa Felicita ist ein sakrales Denkmal, die reichste und älteste Kirche der Versilia. Sie ist am besten mit dem Auto zu erreichen. Nehmen Sie die Via Sarzanese (außerhalb von Pietrasanta) und biegen Sie in Richtung Val di Castello links ab.



PIEVE DI SANTO STEFANO A VALLECCHIA

Die Pfarre von Santo Stefano in Vallecchia, eine original frühchristliche Kirche, ist sehr leicht zu erreichen, von Pietrasanta folgen Sie der Via Seravezza ungefähr 3 km.



PIEVE A ELICI


CHIESA DI SANT'AMBROGIO E SAN PANTALEONE

Die romanische Kirche von Sant'Ambrogio e San Pantaleone ist durch ihren hohen Glockenturm gekennzeichnet. Die Fassade gleicht dem Stil von Pisa. Hohe Säulen teilen den Innenraum in drei Schiffe, die Wände sind mit mittelalterlichen Fresken und Mamor verziert.



SERAVEZZA


DUOMO DEI SS. LORENZO E BARBARA

Der Dom von SS. Lorenzo e Barbara, wurde um 1422 erbaut und im 17. Jahrhundert komplett erneuert. Der Innenraum ist in ein Hauptschiff und zwei Seitenschiffe unterteilt. Hier kann man den Artenreichtum des Mamors bewundern, der die Kapellen, Altäre und Beichtstühle ziert.



CAPPELLA DELLA MADONNA DEL SOCCORSO

Die Kapelle der Madonna del Soccorso hält ein Gemälde der Madonna del Soccorso, welches vor allem wegen seines Goldrahmens sehr schön ist. In der Sakristei befindet sich das vom weltbekannten Künstler Pollaiolo gestaltete silberne Kruzifix aus dem Jahr 1498.



STAZZEMA


CHIESA DI SANTA MARIA ASSUNTA

Die Kirche von Santa Maria Assunta in der Nähe von Stazzema stammt aus dem 9. Jahrhundert. Doch obwohl das Gebäude zum nationalen Erbe erklärt wurde, ist es in keinem guten Zustand. (Ein Grund warum man sie unbedingt besichtigen sollte.) Die Fassade ist, bis auf das Rosenfenster aus Mamor (16. Jahrhundert), sehr simpel gehalten. Der Innenraum bildet den Gegensatz, er ist reich an Schönheit. Er ist entsprechend der gothisch-romanischen Tradition in drei Schiffe unterteilt.

Unter den Heiligtümern befindet sich auch ein Bildnis der Madonna von Assunta, dessen Entstehung dem italienischen Künstler Rosselli zugeschrieben wird. Der Altar, aus dem 17. Jahrhundert, ist einzigartig fein gearbeitet. Die Orgel, ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert, ist ein Muss für alle Kunstliebhaber.



CHIESA DI SAN ROCCO

Die Kirche von San Rocco birgt heute noch viele Goldschmiedearbeiten.



CHIESA DI SAN NICCOLÒ

Die Chiesa di San Niccolò ist in der gesamten Region für ihre jährlich stattfindende "lebende" Krippe bekannt. Die Kirche beherbergt außerdem ein "Kunsthandwerksmuseum ".



CHIESA DI SAN MICHELE

Die Chiesa di San Michele ist ein typisches Beispiel der romanischen Kunst. Nach ihrer völligen Zerstörung im Jahr 1944 wurde sie wieder vollkommen aufgebaut.



CHIESA ROMANICA

Die Chiesa Romanica, auch "Badia" genannt, wurde im 13. Jahrhundert an der Stelle eines alten Benediktinerklosters errichtet. Außer der Fassade erkennt man noch heute die Überreste der alten Steinmauern. Den Innenraum schmücken hohe Säulen und Bögen und unterteilen diesen in drei Schiffe. Einige der Säulen haben Fresken aus der aus der Giotto Schule.

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